Basenfasten mit All4Lunch

Mit einer Woche Basenfasten bringst du deinen Säure-Basen-Haushalt wieder in Schwung und ins Gleichgewicht. Hier gibt's die Tipps und Rezepte von unserer Ernährungstrainerin Mag. Sonja Heppke.


Zur Fastenzeit werden immer wieder die unterschiedlichsten Fastenversionen angeboten. Manche machen eine Fastenwoche nach Buchner / Lützner, andere schwören auf das Hildegard-Fasten und wiederum andere lassen einfach mal Schokolade und Alkohol bis zu Ostern weg. In den Arbeitsalltag lassen sich nicht alle Fastenversionen gut integrieren, da die Auswirkungen auf den Körper oft unterschätzt werden. Auch familientauglich sind die wenigsten, da für Kinder und Jugendliche generell das Fasten nicht empfohlen wird.


Die wohl beste und einfachste Fastenvariante für den Alltag und auch für das Familienleben ist, meiner Meinung nach, wohl das Basenfasten. Durch diese Woche, in der man sich nur von basenbildenden Lebensmitteln ernährt, hilft man dem Körper, seinen Säure-Basen-Haushalt wieder in Schwung und ins Gleichgewicht zu bringen. Ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis im Körper hat einen grossen Einfluss auf unser Wohlbefinden. "Kippt die Stoffwechsellage in den sauren Bereich, wird es für den Organismus zunehmend schwerer, alle Körperzellen und Gewebe ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen. Zusätzlich erhöht sich die Krankheitsneigung." (Heft „natur & heilen“, November 2018, Seite 29)


Die Mineralstoffreserven, welche unseren Körper neben seinen anderen Puffersystemen auch unterstützen, die anfallenden Säuren zu neutralisieren, werden mit den Jahren immer kleiner, weshalb es besonders auch im Alter wichtig ist, dem Körper jene Nahrungsmittel zuzuführen, die ihn mit diesen basischen Mineralstoffen versorgt. Damit kann man entgegenwirken, dass er sich selbst diese Mineralstoffe aus den Depots entzieht. "Calcium beispielsweise räubert er aus seinen Knochen, Knorpeln und Zähnen. Die Naturheilkunde bezeichnet diesen Kreislauf aus Übersäuerung, Basenmangel und körpereigener Entmineralisierung als "latente Acidose": einer der wohl am weitesten verbreiteten, schädlichsten und immer noch zu wenig beachteten Risikofaktoren für diverse Krankheitsbilder- und Ausdruck des modernen Lebens." (Seite 29f.) Machen wir nichts gegen diese Übersäuerung, dann schreitet der Alterungsprozess schneller voran und Folgeerkrankungen können entstehen.


Dr. Hellmut Münch, Allgemeinmediziner und Immunologe sagt, dass bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen (wie Rheuma, Arthrose, chronische Schmerzen) eine ausgeglichene Säure-Basen- Balance unterstützend zu schulmedizinischen Massnahmen wirken kann. Denn, "die Umstellung von einer sauren auf eine basische Lebensweise entzieht vielen Krankheitsprozessen und Fehlsteuerungen des Stoffwechsels die Basis. Die natürlichen Abwehrkräfte gewinnen wieder an Fahrt. Auch das sensible Nervensystem wird es Ihnen danken - mit mehr Energie, Konzentrationsfähigkeit und einem ausgeglichenen Gemütszustand." (Seite 36f.)


Interessierst du dich für eine begleitete Basenfastenwoche, so nimm mit mir Kontakt auf, damit ich dir meine nächsten Termine mitteilen kann. Und keine Angst, obwohl es das Wort „Fasten“ beinhaltet, kannst du dich in dieser Woche satt essen!


Mag. Sonja Heppke


P.S.: Hier habe ich noch 2 Rezepte für dich. Diese Suppen schmecken gut und passen perfekt in deine All4Lunch Warmhaltebox. Du kannst sie in die Arbeit mitnehmen und in der Mittagspause gesund essen (und fasten!).


Klassische Basensuppe:

1 EL Olivenöl

1 rote Zwiebel

250 g Kohlrabi

250 g Karotten

100 g Champignons

½ TL frischer Ingwer

600 ml Gemüsesuppe

½ EL Zitronensaft

3 EL Basilikum

2 EL Petersilie

Salz

Pfeffer

  • Kleingehackte Zwiebel langsam in Olivenöl anrösten

  • Kohlrabi und Karotten in kleine Würfel, Champignon in Scheiben schneiden, kleingehackten Ingwer und Koriander dazugeben und kurz mit anbraten. Leicht salzen.

  • Mit Gemüsesuppe aufgießen und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen.

  • Suppe mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken, mit Basilikum und Petersilie würzen


Basische Kartoffelcremesuppe mit Kräutern:

1 EL Olivenöl

8 große Kartoffel

1 rote Zwiebel klein gehackt

½ TL Curcumapulver

1 Prise Muskat

½ TL Majoran, getrocknet oder frisch

½ TL Sonnentor Basen Gewürzpulver

Salz

Pfeffer

600 ml Gemüsesuppe

½ TL Zitronensaft

  • Zwiebel in Olivenöl dünsten

  • Muskat, Curcuma und Pfeffer dazu geben

  • Kartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. Hinzufügen, durchrühren und mit Gemüsesuppe aufgießen. Ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen.

  • Wenn die Kartoffel gar sind pürieren, Majoran und Thymian hinzugeben und mit Salz abschmecken.

  • Eventuell mit Zitronensaft abrunden

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