Ich bin Vegetarier – gesund leben mit All4Lunch

„Vegetarismus ist eine Ernährungsform, bei der auf den Verzehr von Tieren verzichtet wird. Dabei sind nicht nur Säuger, sondern auch z. B. Fische, Vögel und Insekten von Belang, zudem sämtliche Verarbeitungsformen, die etwa Speisefettsäuren, Speisegelatine, Rinder- oder Hühnerbrühe und tierisches Lab zum Ergebnis haben.“

(aus: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/vegetarismus-120662)


Jeder von uns kennt bestimmt einen oder zwei Vegetarier in seinem Bekanntenkreis – oder ist selbst einer! Meist änderten diese Menschen ihre Ernährungsgewohnheiten aus ethischen und biologischen Gründen. Heutzutage kommt aber auch der gesundheitliche Aspekt hinzu, da Vegetarier als gesünder und schlanker gelten und manche Studien auch gezeigt haben, dass sie länger leben.


Grundsätzlich muss man dazu aber sagen, dass die meisten Vegetarier (Pudding-Vegetarier mal ausgeschlossen) generell einen gesünderen Lebensstil haben, z. B. weniger rauchen und sich mehr bewegen. Vegetarismus gilt für sie nicht nur als Ernährungsform, sondern vielfach auch als eine Lebensphilosophie.


Als einer der ersten Vertreter des Vegetarismus gilt Pythagoras. Abgeleitet ist die Bezeichnung „Vegetarismus“ vom lateinischen Wort „vegetus“, was „ganz“, „frisch“, „gesund“ und „lebendig“ bedeutet. Ein „homo vegetus“ beschrieb einen körperlich und geistig gesunden Menschen.


Beim Vegetarismus gibt es verschiedene Ausprägungen:

Ovo-Lacto-Vegetarier: sie essen weder, was aus dem Körper von getöteten Tieren hergestellt wird (Fleisch, Geflügel, Fisch), noch die daraus hergestellten oder weiterverarbeiteten Produkte (Wurst, Gelatine, Schlachtfette etc.). Produkte, welche die lebenden Tiere selber hergestellt bzw. produziert haben, essen sie hingegen (Eier,

Milch, Honig etc.).

Ovo-Vegetarier: bei ihnen kommen zwar Eier auf den Teller, aber keine Milch oder Milchprodukte. Dies aus dem Grund, da sie Eier als ein Produkt ansehen, in welchem noch kein lebensfähiges Wesen ist, solange es nicht befruchtet wurde. Fleisch, Fisch, Wurstwaren etc. essen sie natürlich auch nicht.

Lacto-Vegetarier: anders als die vorherige Gruppe essen sie Milch und Milchprodukte, dafür aber keine Eier.

Veganer: sie gehören wohl zur extremsten Form des Vegetarismus. Sie verzichten nicht nur auf alle Nahrungsmittel tierischer Herkunft, sondern auch auf das Kaufen und Tragen von Produkten aus Tieren, z. B. Schuhe oder Bekleidung aus Leder.


Kein offizieller Begriff ist jener des Pudding-Vegetariers. Er beschreibt vielmehr eine sehr ungesunde vegetarische Lebensweise: statt Gemüse, Nüssen und Obst

kommen hauptsächlich Fertigprodukte, Süß- und Mehlspeisen auf den Teller. Diese

nährstoffarme Version ist nicht empfehlenswert und zählt definitiv nicht zu den gesunden Formen des Vegetarismus.


Eine ausgewogene, abwechslungsreiche vegetarische Ernährung ist grundsätzlich sehr empfehlenswert, da durch sie eine hohe Aufnahme an günstigen Nahrungsinhaltsstoffen wie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen

gewährleistet ist, was u. a. für die Darmgesundheit von entscheidender Bedeutung ist. Außerdem ist auch die Aufnahme an gesättigten Fettsäuren und Purinen deutlich niedriger. Warum also nicht mal ein paar vegetarische Tage fix in der Woche einplanen und so seinem Körper etwas Gutes tun?!


Alles Gute!

Mag. Sonja Heppke

www.sonaturalyou.com

  • White Facebook Icon
  • White Instagram Icon