Salz – das weiße Gold

Aktualisiert: 24. Okt 2019



"Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht." Johann Wolfgang von Goethe, (1749 – 1832)


Was noch vor einigen Jahrhunderten ein sehr wertvoller Rohstoff war und vielen Städten zu Reichtum verhalf, ist heute ein Lebensmittel, welches wir meist in zu hohen Mengen genießen und gar nicht mehr richtig zu schätzen wissen. In unserer Sprache kann man die damals hohe Bedeutung des Salzes immer noch entdecken. So kommt das Wort Salär beispielsweise von der Lohnzahlung in Form von Salz.


Welches Salz verwendest du in der Küche und wie viel schätzt du, dass du täglich zu dir nimmst?


Salz ist nicht gleich Salz und es gibt gravierende Unterschiede, egal ob du Meersalz oder Steinsalz nimmst. Je naturbelassener ein Salz ist, desto einfacher ist es für den Körper, alle Mineralien daraus aufzunehmen. Diese naturbelassenen Salze enthalten keine Rieselhilfe und die Salzkörner können sich in ihrer Grösse auch unterscheiden.


Raffiniertes Kochsalz ist reines Natriumchlorid und alle anderen eigentlich enthaltenen Elemente, welche für den Körper wertvoll wären, wurden vorher herausgefiltert.


Natürlich braucht unser Körper Salz und wir sollten es nicht aus unserer Ernährung streichen, aber wie bei so vielem anderen auch kommt es auf die Menge an.


Besonders große Mengen kommen in gekauftem Brot und in Fertigprodukten vor – oder auch in mit Salz konservierten Fleisch- und Wurstprodukten. Es lohnt sich also, wieder mehr selber zu machen und auch auf die Verpackungsrückseite zu schauen.


Und wenn du jemand bist, der gerne viel salzt, dann versuche einmal, in deine Menüs mehr Kräuter einzubauen. Sie geben den Gerichten einen besonderen Geschmack und unterstützen den Körper mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen, gesund zu bleiben.


Mag. Sonja Heppke, All4Lunch Ernährungsexpertin

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